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Ausführliche Rezensionen des Buches sind erschienen in:

KUNST UND UNTERRICHT, Wolfgang Zacharias, Nr. 125, 1988
KUNST UND THERAPIE, Rudi Tarneden, Nr. 13, 1988
SOZIAL EXTRA, Nr. 4 – 5, 1988
SOZIOLOGISCHE REVUE, Jg. 12, H.1, Michael v. Engelhardt: ” Von der Jugendbewegung zur zeitgenössischen Jugendkultur: neue Perspektiven in der Jugendforschung.”

Inhalt

I. EINLEITUNG
Problemstellung und Skizzierung der Arbeit 

II. Erster Hauptteil
HISTORISCHE UNTERSUCHUNG
Die Entwicklung ästhetisch-kultureller Erziehungsformen in “Häusern der offenen Tür“

1. Forschungsansatz zur historischen Untersuchung

2. Jugendpflege, offene Jugendarbeit und musisch-kulturelle Erziehung in der Zeit von 1945- 1955
2.1 Die Entwicklung in den ersten Nachkriegsjahren
2.2 Restaurative Formierung und Stabilisierung als Grundtendenzen musisch-kultureller Erziehung in den frühen 50er Jahren
2.2.1 Zur Situation in der offenen Jugendarbeit
2.2.2 ‘Jugend’ ohne Jugendkultur. Zum ‘Bild’ von Jugendlichen und ihren kulturellen Praktiken

3. Musisch-kulturelle Erziehung als “Einverleibung von Form”
3.1 Die Rolle von Musikpflege, Tanzpflege, Laienspiel, Werkarbeit und bildnerischem Gestalten in der zweiten Hälfte der 50er Jahre
3.2 Revision und ‘Modernisierung’ musischer Erziehung
3.3 Ein kritischer Blick auf die Entwicklung der 50er Jahre: L. Rössners Überlegungen zum Zusammenhang von pädagogischer
Arbeit in HOT’s und der Entwicklung jugendkultureller Praktiken

4. Exkurs
Von der Musischen Bildung zur Sozial-kulturellen Animation. Eine exemplarische Analyse der Entwicklung ästhetisch-kultureller
Erziehung in der Jugendarbeit am Beispiel der “Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung”

5. Ästhetisch-kulturelle Erziehung in HOTs und ihr Verhältnis zu Formen jugendkulturellen Ausdrucks in den 60er Jahren

6. Legitimationsprobleme offener Jugendarbeit am Ende der 60er und zu Beginn der 70er Jahre

7. Offene Jugendarbeit und kulturpädagogische Praxis in den 70er und frühen 80er Jahren
7.1 Kulturpädagogische Konzeptionen als neuer Orientierungsrahmen
7.1.1 Exkurs: Zur Veränderung und Erweiterung des Kulturbegriffs und des Begriffs des Ästhetischen
7.1.2 Konzeptionen kultureller Arbeit
7.2 Die Entwicklung in der Jugendarbeit
7. 3 Konstanz und Wandel pädagogischer Praxis. Ein Gespräch über 20 Jahre Werk- und Kunsterziehung in “Häusern der offenen Tür”

8 Eine abschließende Problematisierung
8.1 Zum Prinzip der Offenheit
8. 2 Zum Verhältnis von Habitus und pädagogischer Praxis

9. Zusammenfassung der Ergebnisse

IIII. Zweiter Hauptteil
ETHNOGRAFISCH-SYNCHRONE UNTERSUCHUNG
Formen aktueller ästhetisch-kultureller Praxis Jugendlicher in der offenen Jugendarbeit aus der Sicht eines Kulturarbeiters

1. Entwicklung eines Untersuchungsansatzes zur ethnografisch-synchronen Untersuchung
1.1 Jugendkultur, Subkultur und Gegenkultur: Eine begriffliche Präzisierung
1.2 Veränderte Voraussetzungen zur Entwicklung jugendlicher Kulturen in der Nachkriegszeit
1.3 Zum Verhältnis von Adoleszenz und Kultur
1.4 Bricolage als stilübergreifende Struktur jugendkultureller Praxis
1.5 Stilbildungen als Formen ästhetisch-kultureller Praxis Jugendlicher
1.6 Entwicklungstendenzen sub- und gegenkultureller Stilbildungen. Zum Verhältnis von Alltag, Kultur und Alltagsästhetik.
Methodische Überlegungen zur ethnografisch-synchronen Methode

2. Zum Verhältnis von Alltag, Kultur und Alltagsästhetik

3. Methodische Überlegungen zur ethnografisch-synchronen Methode
3.1 Ethnografische Zugangsweise
3.2 Zur Funktion und Interpretation von Bildern aus dem Alltag Jugendlicher
3.3 Erzählung und Collage als Darstellungsformen
3.4 Bemerkungen zum Quellenmaterial

4. Ästhetisch-kulturelle Praktiken zweier Jugendcliquen
4.1 Ein Blick über die Grenzen des Untersuchungsfeldes. Zur kulturellen Praxis einer Schülerclique
4.1.1 Stil und visuelle Selbstdarstellung der Clique
4.1.2 Die Bedeutung von Originalität und Kunstorientierung
4.2 Ästhetische Praxis am Beispiel einer Fanclique. “AC/DC”, “Piranhas” und die Hölle. Eine Entdeckungsreise in eine unbekannte Bilderwelt
4.3 Exkurs: Jugendliche als Bildträger: Die Praxis des Accessoiregebrauchs

5. Bilder an Wänden. Zur Praxis der Wandbemalung 

6. Formen ästhetisch-kultureller Prozesse im Spannungsfeld von offiziellen und heimlichen Wandmalereien in HOTs.
Zwei Beispiele
6.1 Die Zerstörung der Einheitlichkeit. Ein Beispiel zum Verhältnis von Raumgestaltung und visueller Bricolage
6.2 Krieg der Bilder 

7. Das Bild vom Schlaraffenland und seinem wundervollen Baum. Zum Gebrauch eines Symbolzusammenhangs in Jugendzentren 

8. Abmalen. Beobachtungen und Überlegungen zum Verhältnis von Vormachen und Nachmachen 

9. Das Wandbild vom Auge und die Augen in der Disco 

10. Abschließende Problematisierung 

11. Zusammenfassung der Ergebnisse der ehtnografisch-synchronen Untersuchung 

IV. SCHLUSS
ROCKBLICK UND AUSBLICK
ANMERKUNGEN
LITERATURVERZEICHNIS
ABBILDUNGSNACHWEIS 

Fotografien zur ästhetischen Selbstartikulation einer Jugendclique. Fotos: Reiner Nachtwey
vgl. auch: https://nachtwey-aachen.de/innen-im-aussen-ausstellung-katalog-reiner-nachtwey-u-a/
vgl. auch: https://nachtwey-aachen.de/einblicke-jugendkultur-in-beispielen-forschung-buchbeitraege/

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.Fotografien zur ästhetischen Selbstartikulation einer Jugendclique vor Ausstellungsexponaten der “Neuen Galerie – Sammlung Ludwig”  Aachen.

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Vor Allen Jones “Hutständer – Tisch und Stuhl (drei Figuren)” von 1969

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Vor einem Gemälde von Neil Jenny “Deed and Reward” von 1968/69

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Vor einem Wandbild des “Aachener Wandmalers” Klaus Paier

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Wandbilder aus Aachener Jugendzentren die gemeinsam mit Jugendlichen erstellt wurden.

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